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Boston - die Stadt der vielen Universitäten eignet sich hervorragend für Erkundungen zu Fuß. Den besten Überblick über alle Sehenswürdigkeiten erhält man auf einem Spaziergang über den ca. 4 Km langen Freedom Trail. Der Weg erstreckt sich wie ein roter Faden vom ältesten amerikanischen Stadtpark, dem Boston Common, bis zum an den Unabhängigkeitskrieg erinnernden Bunker Hill Monument. Auf dem Trail trifft man immer wieder auf kostümierte Personen, die etwas über Bostons Geschichte erzählen. Viele Denkmäler, Friedhöfe, Kirchen und öffentliche Gebäude wie das Massachusetts State House, Paul Revere’s House und das Old South Meeting House, indem einst die berühmte Boston Tea Party geplant wurde, erwarten einem im historischen Kern der Stadt.
Ob Frühling oder Herbst, der Boston Publik Park ist als erster botanischer Garten Amerikas aufgrund seiner besonders schönen Farben zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Direkt hinter der George Washington Statue befindet sich ein See mit Schwanbootverleih. Von April bis September können die Besucher den Public Garden See mit dem berühmten Schwanbooten befahren und gleichzeitig Freiluftskulpturen und die blühende Kulisse des Ufers auf sich wirken lassen. Eine 20 minütige Bootsfahrt kostet umgerechnet etwa 3,50 €. Die westliche Seite des Gartens geht in den historischen Stadtteil Back Bay über. Das Viertel ist besonders bekannt für seine im Stil des 19. Jahrhunderts erbauten viktorianischen Sandsteinhäuser. Der Stadtteil gehört heute zu den teuersten Wohngegenden in ganz Boston.
Wer in Boston zu Besuch ist, darf sich die Meeresspezialitäten in einem der vielen Fischrestaurants nicht entgehen lassen. Speisen kann man zum Beispiel im Legal Seefood oder im Union Oyster, dem ältesten Restaurant der Stadt. Frischer Hummer, Jakobsmuscheln und Austern stehen hier auf der Speisekarte. Wer etwas Zeit mitbringt, hat im Daily Catch, mit gerade einmal sechs Tischen, die Chance Spezialitäten des Hauses zu probieren. Die Calamaris des italienischen Familienbetriebs zählen zu den absoluten Geheimtipps. Wer sich danach noch eine Delikatesse gönnen möchte und genügend Mut besitzt, sollte im Cold Stone Creamery eine der ungewöhnlichsten Eisgeschmacksrichtungen probieren.
Wer sich in die Vergangenheit des wohl berühmtesten amerikanischen Präsidenten versetzten möchte, sollte das John F. Kennedy Presidential Museum mit zugehöriger Bibliothek besuchen. Dort lassen sich viele geschichtliche Eindrücke aus dem Leben des einstigen Präsidenten und seiner berühmten Familie gewinnen. Das architektonisch interessante Gebäude beherbergt neben zahlreichen Erinnerungs- und Kleidungstücken der Familie viele Videoaufzeichnungen und unveröffentlichtes Material sowie die originale Rekonstruktion des in den 60er Jahren eingerichteten Oval Offices des Präsendeten. Der Museumseintritt liegt bei umgerechnet ca. 15 €.
In der Stadt Cambridge, unweit von Boston entfernt, befindet sich die anerkannteste Privatuniversität Amerikas. Besucher können individuell über den Campus der Eliteuniversität spazieren, deren Ursprünge auf das Jahr 1636 zurückzuführen sind. Hier kann man die einzigartige Atmosphäre des Orts, wo einst Barack Obama und Mark Zuckerberg studierten und ihren Karriereweg ebneten, auf sich wirken lassen. Auf dem riesigen Universitätsgelände befinden sich fast 500 Gebäude in denen zahlreiche Bibliotheken und Laboratorien untergebracht sind. Weitere Sehenswürdigkeiten wie das Harvard Museum of Natural History und die Memorial Church lassen den Campus zu einer eigenen Stadt innerhalb Cambridges werden. Mit der Red Line Bahnline gelangt man in ca. 15 Minuten von der Park Street Station zur Harvard Square Station. Tagespässe für den Metrofahrt kosten umgerechnet ca. 15 €.