Die französische Stadt Lorient erlangte schon im 17. und 18. Jahrhundert große wirtschaftliche Bedeutung, da die französische Ostindien-Kompanie hier ihren Heimathafen hatte. Auch der Name der Stadt lässt sich auf die Kompanie zurückführen, da dieser von der Bezeichnung L’Orient abgeleitet wurde. Beliebte Güter wie Gewürze und Seide wurden über den Seeweg nach Lorient in die Bretagne gebracht. Der keltische Einfluss, der typisch für die Bretagne ist, spiegelt sich auch in Lorient wider. Hier findet jährlich das große Festival Interceltique statt. Die Gegend rund um die Stadt eignet sich sehr gut für ausgedehnte Radtouren oder Wanderungen.