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Fujairah ist die Hauptstadt des jüngsten Emirats der VAE. Besonders breite Straßen und eine moderne Architektur machen die Stadt aus. Im Fujairah Museum sind zahlreiche archäologische Fundstücke aus der Region ausgestellt: Es gibt von eisenzeitlichen Grabbeigaben aus einem Langkammergrab bei Bithna bis zu einer Über¬sicht über Felsritzungen, sog. Rock Art, auch Waffen, Silberschmuck und historische Fotografien zu bestaunen. Neben dem besonderen Flair, den man um das Museum herum genießen kann, bietet sich die Hafenstadt als hervorragender Ausgangspunkt für Ausflüge ins Gebirge und zu den Tauchrevieren an. Ein Tipp: Bevor Sie wieder an Bord gehen, probieren Sie hier die verschiedene Delikatessen, wie Hammour-Fisch in Salzkruste, eine Art Zackenbarsch! Mit dem Taxi fährt man ca. 20 min vom Hafen bis zum Museum.
Die Stadt Fujairah ist bekannt für ihre Stierkämpfe, welche auf dem Bull Fighting Square veranstaltet werden. Anders als in vielen anderen Ländern kommt hierbei i.d.R. keines der Tiere zu Schaden, der Kampf ist beendet sobald ein Tier wegläuft. Das Preisgeld kann bis zu 50.000 Dirham betragen, aber das Ansehen, was der Besitzer bei gewonnenem Kampf erwirbt, ist oft noch mehr wert. Der Bull Fighting Square ist in ca. 15 Autominuten vom Hafen aus zu erreichen.
Das Fujairah Fort, Baujahr 1670, liegt auf einem kleinen Hügel in der heute zerfallenen Altstadt Fujairahs. Im Laufe der Geschichte wurde es oft erweitert, allerdings wurde es Anfang des 20. Jahrhunderts von den Briten großflächig zerstört. Die Umgebung der Festung gehört heutzutage zum Heritage Village, dem Kulturerbedorf Fujairahs. wo Sie restaurierte alte Häuser, traditionelle Brunnen und ein Einblick in den damaligen Lebensalltag erwarten. Die Fahrt vom Hafen zum Fort und Heritage Village dauert ca. 20 Minuten.
8 km südwestlich von Fujairah City liegt das Al-Hayl Fort, einst ein wichtiger Grenzposten zum Oman und früheres Hauptdomizil des Regierungsoberhauptes von Fujairah. Die Festungsanlage befindet sich am Fuße des Hadjar-Gebirges, welches mit seiner kargen Schönheit die Besucher zu ausgedehnten Wandertouren einlädt. Die Umfassungsmauern der Festung bestehen aus verputzten Lehmziegeln, wenn man über sie drüber blickt, kann man eine himmlische Aussicht genießen. Der Weg zur Festungsanlage ist leider sehr schlecht ausgeschildert, erkundigen Sie sich rechtzeitig, ob der Taxifahrer ortskundig ist. Der Besuch ist kostenfrei, insbesondere abends ist die Kulisse atemberaubend. Festes, bequemes Schuhwerk wird empfohlen.