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Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen

Kreuzfahrten gehören zu den sichersten Reiseformen

Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen

Im Jahr 2011 sind allein mehr als 1,6 Millionen Deutsche auf Kreuzfahrt gewesen.1 Während der letzten Jahre hält die gesamte Kreuzfahrt innerhalb der Reisebranche die beste Sicherheitsbilanz.2

Das sehr hohe Sicherheitsniveau der Kreuzfahrten zeigt sich in der extrem niedrigen Anzahl von Unfällen. Zwischen 2005 und 2010 gab es weltweit bei fast 100 Millionen beförderten Passagieren nur 16 Todesfälle zu beklagen.3

Internationale Maßnahmen für Ihre Sicherheit

In der Kreuzfahrtbranche gelten strenge, internationale Sicherheitsbestimmungen.3 Die wichtigsten Sicherheitsvorschriften und -maßnahmen haben wir Ihnen nachfolgend zusammengefasst.

SOLAS-Bestimmungen (zum Schutz des menschlichen Lebens auf See)

Die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO – International Maritime Organisation) der Vereinten Nationen gibt weltweite Standards für die Sicherheit und den Betrieb von Kreuzfahrtschiffen vor.3 Einer der wichtigsten Verträge ist das SOLAS-Abkommen (Safety of Life at Sea), welches auf zivilen Schiffen mit mehr als zwölf Passagieren Anwendung findet.4 Die SOLAS Bestimmungen wurden erstmals 1914 verabschiedet und seitdem durch vielfache Änderungsverordnungen (zuletzt am 1. Juli 2006) den Bedürfnissen der modernen (Passagier-) Schifffahrt angepasst.4

Die wichtigsten SOLAS-Bestimmungen in Bezug auf Kreuzfahrten sind:

  • Rettungswesten und Platz in einem Rettungsboot für alle Passagiere und Crewmitglieder, plus zusätzlich Rettungsflöße für weitere 25% der Passagiere und Crewmitglieder5
  • Rettungsboote müssen auf allen Schiffen innerhalb von 30 Minuten nach dem Signal zum Verlassen des Schiffes Passagiere aufnehmen und zu Wasser gelassen werden können. Seit 2002 wird schon bei der Konstruktion von neuen Schiffen eine Evakuierung des ganzen Schiffes innerhalb von 80 Minuten angestrebt.5
  • Es müssen Übungs- und Trainingsprogramme für alle Crewmitglieder bestehen, um auf Notfälle vorbereitet zu sein.6

ISM Bestimmungen (International Safety Management Code) zur regelmäßigen Schulung der Crew

Alle Crewmitglieder werden entsprechend ihrer Rolle an Bord gemäß des ISM-Codes (International Safety Management Code) der SOLAS-Regulierung in regelmäßigen Abständen geschult.3

Zusatzbestimmungen für Neubauten

Seit 2009 gelten zusätzliche Bauvorschriften für neue Schiffe, die in den SOLAS-Bestimmungen als „Safe Return to Port Guideline“ ergänzt wurden. Neubauten müssen nach definierten Brand- oder Flutungsvorfällen fähig sein, Passagiere und Crew in sogenannten „Safe Areas“ (sichere Zonen) an Bord unterzubringen und sie sicher in den nächsten Hafen zu befördern. Zwar gelten die Regularien nur für Neubauten, die nach dem 1. Juli 2010 entstanden sind, jedoch rüsten viele Reedereien ältere Schiffe bei Werftaufenthalten entsprechend nach.3

Überprüfung und Zulassung der Schiffe

Der entsprechende Staat, der für die Zulassung zuständig ist, kontrolliert, ob die geltenden, internationalen Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Schiffe im Betrieb unterliegen außerdem einem fünfjährigen Klasselauf mit jährlichen Besichtigungen durch technische Sachverständige des beauftragen Klassifizierungsunternehmen durch den zulassenden Staat.3 Für alle Schiffe unter deutscher Flagge (z.B. MS Deutschland von der Peter Deilmann Reederei) ist beispielsweise der Germanische Lloyd , für alle Schiffe mit Zulassungsstaat Niederlande (z.B. MS Veendam von Holland America Line) ist der Lloyd’s Register zuständig.

Sie haben weitere Fragen?

Fragen und Antworten zur Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen des Deutschen Reise Verbands (DRV) finden Sie hier.

Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen – Was können Passagiere tun?

Aufmerksam an der Rettungsübung teilnehmen

Die Seenotrettungsübung findet innerhalb 24 Stunden nach Ablegen statt und ist verpflichtend. Verfolgen Sie aufmerksam die Erklärungen der Crew, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.

Orientierungspläne studieren und Sicherheitshinweise lesen

Studieren Sie zu Beginn der Reise Orientierungspläne und Schilder, um festzustellen, welcher der schnellste Fluchtweg ist. Diesen sollten Sie einmal abgehen und sich einprägen. Lesen Sie die Sicherheitshinweise sorgfältig und leisten Sie diesen unbedingt Folge.7

Rettungsboote und Evakuierungsrutschen lokalisieren

Informieren Sie sich, wo sich Rettungsboote, Rettungsinseln und Evakuierungsrutschen befinden und machen Sie sich mit der Handhabung der Rettungswesten vertraut. Wenn Sie mit Kindern reisen, sollte geprüft werden, ob kleinere Westen für Kinder vorhanden sind. Baby- oder übergroße Rettungswesten erhalten Sie bei der Crew.7

Wie erkennt man einen Notfall auf dem Schiff?

Bei einem Notfall ertönt das Alarmsignal: sieben kurze Töne und ein langer Ton.

Dann gilt: Ruhe bewahren und den Anweisungen der Crew folgen. Umgehend zu den Sammelstationen gehen. Keine Aufzüge nutzen und kein Gepäck mitnehmen. Wenn verrauchte Zonen des Schiffes passiert werden müssen, gebückt gehen oder auf dem Boden kriechen. Leuchtstreifen in Bodenhöhe zeigen den Fluchtweg an. In den Sammelstationen werden Rettungswesten verteilt. Die Crew führt Passagiere von dort zu den Rettungsbooten, Rettungsinseln oder Evakuierungsrutschen.7

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