069 20 456 700
Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr
Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr
Persönlicher Kontakt 069 20 456 700
Haben Sie Fragen zur Buchung?

Wir sind für Sie da.

069 20 456 700
Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr
Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr

Kreuzfahrt und Umwelt

CO2-Anteil der zivilen Schifffahrt liegt bei nur 3 %

Kreuzfahrt und Umwelt
Zu den Angeboten

Das Reisemodell Kreuzfahrt steht immer häufiger in der öffentlichen Kritik. Kreuzfahrten sind umweltschädlich, stoßen viele Schadstoffe aus und verschmutzen die Umwelt.

Kein Verkehrsmittel erzeugt pro Passagier und transportiertem Gewicht weniger CO2 als ein Schiff, weder Flugzeuge noch Autos. Betrachtet man die CO2-Bilanz der zivilen Schifffahrt, so zeigt sich, dass der Schiffsverkehr am weltweiten Ausstoß von CO2 nur einen Anteil von 3 Prozent hat, Straßenverkehr hingegen 7 Prozent. Die Kreuzfahrt selbst hat an der zivilen Schifffahrt einen Anteil von nur 1 Prozent.

Die Kreuzfahrtbranche geht trotzdem mit gutem Beispiel in Sachen Umweltschutz voran und ist Treiber von Innovationen in umweltfreundlichere Technologien und Treibstoffe. Schließlich liegt der Erhalt der Weltmeere und ihrer Schönheiten im ureigenen Interesse der Branche.

Der Kreuzfahrtbranche ist es gelungen, den Treibstoffverbrauch pro Passagier um ca. 70% in den vergangenen 20 Jahren zu reduzieren und den Energieverbrauch der Schiffe um rund 30% gegenüber älteren Kreuzfahrtschiffen zu senken. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Maßnahmen von Kreuzfahrtschiffen zum Schutz der Umwelt und zur Senkung von Emissionen vor: Übersicht Umweltmaßnahmen Kreuzfahrt

1.006 Kreuzfahrt-Ergebnisse

von Reisen angesehen
Weitere Ergebnisse

* Katalogpreis

Umweltmaßnahmen der Kreuzfahrt

Die Mitgliedsreedereien der Cruise Line International Association Germany (CLIA) haben sich verpflichtet, die CO2-Emissionen ihrer gesamten Flotte bis 2030 um 40% gegenüber dem Jahr 2008 zu senken. Damit sie dieses Ziel erreichen können, werden unterschiedlichste Maßnahmen und Tech-nologien angewandt und so Emissionen reduziert.

Die Mitgliedsreedereien der CLIA sind AIDA, Azamara Club Cruises, Celebrity Cruises, Costa Kreuzfahrten, Cunard Line, Hapg-Lloyd Cruises, MSC Kreuzfahrten, Norwegian Cruise Line, Oceanica Cruises, Ponant, Royal Carribean International, SeaDream Yacht Club, Silversea Cruises, TUI Cruises.

e-hoi LNG-Label für Kreuzfahrtschiffe:

Um Ihnen einen schnellen Überblick und eine Orientierung zu geben, welches Kreuzfahrtschiff umweltbewusst ist, haben wir von e-hoi ein LNG-Label entwickelt.

Unser e-hoi LNG-Label:

Details des Schiffes finden Sie direkt bei der Schiffsbeschreibung und auf der Schiffsübersichtseite.

Alternative Treibstoffe:

LNG (Liquified Natural Gas - verflüssigtes Erdgas) ist von allen verfügbaren fossilen Brennstoffen die umweltfreundlichste Option zur Verringerung von Emissionen. Die Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden werden nahezu vollständig vermieden, der Ausstoß von Stickoxiden und die CO2-Emissionen verringern sich nachhaltig. 2018 wurde das erste Kreuzfahrtschiff mit dieser Antriebsart in den Dienst gestellt, 25 weitere Schiffe werden bis 2026 in Betrieb genommen.

Energieeffizient:

Bei Schiffen wird besonders auf Energieeffizienz geachtet, u.a. durch die Reduzierung von Strömungswiderstand durch optimierte Rumpfformen, verbrauchärmere Antriebe, LED-Beleuchtung und dem Einsatz von energiesparender Technik im Hotel-, Gastronomie- und Freizeitbereich an Bord. Dies alles hilft, den Energieverbrauch zu senken und so Emissionen zu reduzieren.

Landstrom:

Auch die Nutzung von Landstrom, also die Stromversorgung aus dem öffentlichen Stromnetz, hilft, lokale Emissionen zu reduzieren und die Luftreinheit in den Hafenstädten zu verbessern. Viele Reedereien und Schiffe werden bereits im Hafen mit „grünem“ Landstrom betrieben. „Grün“ bedeutet, dass es sich um erneuerbaren Öko-Strom handelt bzw. handeln darf.

Abgasnachbehandlung:

Ein weiterer Baustein bei der Emissionsreduzierung sind neuartige Filtersysteme. Mit ihnen wird Feinstaub um mindestens 50% und Schwefeloxide um bis zu 98% aus den Abgasen gefiltert. Mehr als 110 Kreuzfahrtschiffe in Europa sind bereits mit Abgasnachbehandlungs-Systemen ausgerüstet, Tendenz stark steigend.

Abfallmanagement und Recycling:

Abfallvermeidung ist ein Trend, der zunehmend an Bedeutung gewinnt, u.a. mit Initiativen zur Vermeidung von Verpackungen und dem Einsatz kleinerer Portionsgrößen. Effizientes Abfallmanagement beginnt schon bei der Planung der benötigten Mengen und der Messung des Verbrauchs. Entstehender Plastik-Abfall wird schon an Bord getrennt und für die fachgerechte Entsorgung oder Wiederverwertung vorbereitet. Das Recycling wird dann an Land konsequent fortgesetzt.

Ab- und Brauchwasserentsorgung:

Abwasser, das an Bord der Schiffe anfällt, wird über biologische Kläranlagen gereinigt und erst, wenn es fast Trinkwasserqualität erreicht hat ins Meer eingeleitet. Vielerorts gehen Reedereien damit weit über die gesetzlichen Regelungen hinaus. Auch spielt die Süßwasser-Produktion eine wichtige Rolle. Dieses sollte zumindest in großen Teilen an Bord des Schiffes geschehen.
Zusätzlich sollte die Behandlung von Ballastwasser so durchgeführt werden, dass durch das Ballastwasser keine fremden Organismen in andere Regionen des Meeres eingebracht werden. Damit entsteht keine biologische Verunreinigung und Verseuchung der Meere.

Umweltschutz-Programme der Reedereien

Die meisten Reedereien sind sich des Umweltschutzes und der Probleme, die Ihre Dienstleistung für die Umwelt hat sehr bewusst. Aus diesem Grund haben viele Reedereien eigene Programme und Maßnahmen entwickelt, die dem Rechnung tragen und zu einer Verbesserung der Gesamtsituation beitragen.

Seitenanfang
Haben Sie Fragen?
trustedshops